10 Jahre Ohrfunk - eine kleine Nachlese

JensB

Nun ist es also vorbei, das Fest zum 10jährigen Bestehen unseres Senders. Langsam klingt die Musik in den Ohren ab, im Kopf wird es weniger schwindelig, und wir können uns daran machen, ein wenig hinter die Kulissen der Party zu schauen.

Rund 100 Menschen haben sich am 30. Januar 2016 im großen Sendesaal des ABSV in Berlin versammelt, um das 10jährige Bestehen des Ohrfunks zu feiern. Natürlich kamen so viele Ohrfunker wie möglich, aber vor allem hat uns gefreut, wie viele Hörerinnen und Hörer den Weg nach Berlin gefunden haben, und zwar aus allen Teilen der Republik. Für gutes Essen war ebenso gesorgt wie für eine tolle Technik,, die in den Stunden vor dem großen Ereignis aufgebaut werden musste. Während später in der großen Ohrfunkshow Ralf Bergner und Eberhard Dietrich vor dem Mikrofon standen, bemühten sich außerdem im Hintergrund viele ehrenamtliche und einsatzfreudige Helferinnen und Helfer um das Gelingen der Veranstaltung. Unsere Station Voice, Ralf Hohn, ist hier ebenso zu nennen wie Michael Baumeister, der sich technisch hinter den Kulissen sehr nützlich und unentbehrlich gemacht hat. Wir möchten uns bei allen Bedanken, die uns geholfen haben, diesen Abend unvergesslich werden zu lassen.

Und das umso mehr, als es ein kleines, falsch gestecktes Kabel war, das dafür sorgte, dass der Anfang unserer Show nicht in alle Welt übertragen werden konnte. Natürlich war das für alle enttäuschend, die sich so große Mühe mit der Technik gegeben hatten. Aber am Ende ging doch das meiste gut, und auch an den Empfängern draußen im Lande konnte man uns hören.

Während der Ohrfunk-Show traten die Redakteure einmal anders in Erscheinung als üblich: Bedia und Andi sangen, Sabine las, Norbert hielt eine getragene Rede, Robbie trat als Kabarettist auf, Bianca sang und las selbstgeschriebenes, und ich schwärmte, anstatt zu schmollen. Nur Eberhard blieb, was er immer war, ein Radiomann durch und durch. Wir hoffen, dass es euch ebenso erfreut hat wie uns selbst.

Bis nach Mitternacht schwangen viele das Tanzbein, angefeuert von unserem Discomaten Harry, aber auch von Petti West und Harry Collin bei ihrem tollen Aufritt. Von einigen Besuchern konnten wir an diesem Abend schon hören, dass ihnen das Fest gefallen hat.

Auch die Ohrfunker waren begeistert. Claus Jaschke meinte: "ich bin aus München zu 10 Jahre Ohrfunk angereist und es
war einfach nur klasse!!! Eine tolle Stimmung, nette Leute und tolle
Acts z.b. der Hausmeister (von Robbie Sandberg) haben mir sehr gut gefallen. Glückwunsch Ohrfunk!" Und Norbert Trebbin ergänzte: "Es gab nicht nur eine gelungene veranstaltung, sondern ich konnte mich darüber hinaus mit einem
kollegen anfreunden, der sonst nur im hintergrund tätig ist. Bei der
veranstaltung durfte ich hörer kennenlernen, mit denen ich sonst nur per
e-mail kontakt habe. Die weite reise von münchen nach berlin hat sich auf
jeden fall gelohnt." Bei diesen Aussagen wird noch einmal klar, dass auch wir Kollegen über die ganze Republik verteilt sind, und einige von uns leben sogar im Ausland. Trotzdem funktioniert der Kontakt. Auch Bedia Klews äußerte sich dazu: "Besonders schön fand ich es, die kollegen auch mal persönlich kennenzulernen und wider zu Treffen, die nicht aus derselben stadt kommen, und mit denen man sonst nur per mail zu tun hat." Die Freude über das gelungene Fest fasste Andi Mangelsdorf zusammen: "Ein Dank geht sowohl an die Organisatoren, aber auch ganz wichtig an die Leute, die uns mit Speisen und Getränken versorgt haben. Unsere Tochter Myra hat gefragt, ob wir nächstes Jahr gleich wieder so eine Party machen! Das sagt doch alles oder?"

Chefredakteur Eberhard Dietrich spricht weniger über das Fest als vielmehr über die zukünftigen Pläne des Senders: "Nach 10 Jahren Ohrfunk-Aktivität wissen wir, daß es richtig ist, Brücken
zu bauen und noch viel harte Arbeit geleistet werden muß, um unsere
Brücken tragfähig sein zu lassen. Ein zeitgemäßes Programm zu machen,
das viele, möglichst alle Menschen anspricht und trotzdem platz bietet,
um Randgruppen zu Wort kommen zu lassen und auch für
Nieschenthemen Räume öffnet ist unser Ziel für die nächsten Jahrzehnte.
Wir hoffen dabei auf Ihre und Eure Unterstützung!"

Eberhard ist der von uns, der bei allem Feiern die Arbeit nie aus dem Blick verliert.

Das Fest ist vorbei, der Ohrfunkalltag beginnt wieder. Trotzdem: Falls ihr als Hörerinnen und Hörer eure Eindrücke vom Fest - sei es am Radio oder vor Ort erlebt - mit uns teilen wollt, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag. Wir freuen uns auf eure Reaktionen.

 

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